Dienstag, 28. Oktober 2008

Coucou!

Bonjour mes amis,

ich genieße meine Zeit in Paris nach wie vor. Ich hatte wirklich Glück mit meinen Uni-Kursen: Montags hab ich immer Französisch- und Spanisch Sprachkurs, dienstags Tourism- und Hospitality Management, mittwochs Asian Markets und donnerstags Marketing du Luxe und Communication Evénementielle. Die Kurse finden erst am Nachmittag statt, so kann ich mich als Morgenmuffel am Vormittag gut ausschlafen. So kommen auch die Parties nicht zu kurz. Kürzlich war ich bei Johann's Gebfeier unter dem Motto "Camping-Style" und bei Laura's Gebfeier unter dem Motto "Hippie-Style" eingeladen. Alle Gäste kamen wie ausgemacht in Verkleidung und die Parties waren jedes Mal ein voller Erfolg. Bin nie vor fünf ins Bett.

Am Samstag war ich mit Johann, Laura, Greg und Thomas im Stade de France, um mir ein Rugby anzusehen. Es kamen um die 80.000 Fans in rosa gekleidet. Das Trikot der Pariser Rugy Mannschaft ist nämlich rosa-blau...leider half der ganze Support nichts, denn die Gegenschaft Toulouse hat schlussendlich gewonnen. Trotzdem war die Stimmung hammermäßig...da ich nur das Grazer Mini-Fußballstadion gewohnt bin, hat mich die Atmosphäre im Stade de France wahrlich beeindruckt. Leider bin ich mit den Rugby-Regeln noch immer nicht so vertraut...aber das wird schon. Was ich an Rugby toll finde, ist, dass die Fans sich nicht gegenseitig beschimpfen, es gibt keine Schlägereien und alle gehen friedlich auseinander. Im Fußball läuft das ja anders.

Am Samstagabend war ich mit meiner lieben Freundin Claudia im Club von Kenzo, dem Kong unterwegs. Die Sache ist die, dass die Türsteher nicht jeden in den Club lassen. Claudia und ich haben es richtig aufgestylt und mit ein bisschen Arroganz in den Club geschafft. Es ist nur Platz für ungefähr 200 Leute...dafür ist der Ausblick der Hammer. Man sieht über ganz Paris und auch Carry Bradshaw war in einer Sex and The City Folge schon dort. Das Kong ist also ein absolutes Must als Paris Insider. Die Suche nach dem Nachtbus um 3h morgens gestaltete sich als echte Herausforderung. Da es nicht leicht ist, mitten in der Nacht in Paris ein Taxi zu bekommen, beschlossen wir den Nachtbus zu nehmen. Leider war mein Nachtbus irgendwie falsch gekennzeichnet und ich wartete 1h vergebens auf den Bus. Ich fand weder Taxi noch Bus und so hab ich aus Verzweiflung Johann angerufen, der glücklicherweise auch in Paris unterwegs war. Er erwies sich als Retter in der Not und hat mich mit dem Auto sicher nachhause gebracht. Hui...das war was.

Von 8. bis 11. November fahr ich mit 70 anderen Erasmus-Kollegen nach Amsterdam und von 21. bis 24. bin ich mit Johann in Rom unterwegs. Ich freue mich auf die nächsten Wochen, bevor es am 23. Dezember wieder nachhause geht. Die Zeit vergeht viel zu schnell...ich will hier gar nicht mehr weg.

Bisous


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